Die Walküre

Mezzo dramática

Die Walküre – Intervención de Fricka – So ist es denn aus

(in höchste Entrüstung ausbrechend)

So ist es denn aus
mit den ewigen Göttern,
seit du die wilden
Wälsungen zeugtest?
Heraus sagt’ ich’s; –
traf ich den Sinn?
Nichts gilt dir der Hehren
heilige Sippe;
hin wirfst du alles,
was einst du geachtet;
zerreissest die Bande,
die selbst du gebunden,
lösest lachend
des Himmels Haft:
dass nach Lust und Laune nur walte
dies frevelnde Zwillingspaar,
deiner Untreue zuchtlose Frucht!
O, was klag’ ich
um Ehe und Eid,
da zuerst du selbst sie versehrt!
Die treue Gattin
trogest du stets;
wo eine Tiefe,
wo eine Höhe,
dahin lugte
lüstern dein Blick,
wie des Wechsels Lust du gewännest
und höhnend kränktest mein Herz.
Trauernden Sinnes
musst’ ich’s ertragen,
zogst du zur Schlacht
mit den schlimmen Mädchen,
die wilder Minne
Bund dir gebar:
denn dein Weib noch scheutest du so,
dass der Walküren Schar
und Brünnhilde selbst,
deines Wunsches Braut,
in Gehorsam der Herrin du gabst.
Doch jetzt, da dir neue
Namen gefielen,
als “Wälse” wölfisch
im Walde du schweiftest;
jetzt, da zu niedrigster
Schmach du dich neigtest,
gemeiner Menschen
ein Paar zu erzeugen:
jetzt dem Wurfe der Wölfin
wirfst du zu Füssen dein Weib! –
So führ’ es denn aus!
Fülle das Mass!
Die Betrogne lass auch zertreten!

(Estallando con enorme indignación)

¿Así que se acabaron
los Dioses eternos
desde que tú engendraste
a los ariscos walsungos?
Lo he dicho muy claro:
¿Lo he entendido bien?
Para ti ya no cuenta para nada
la estirpe sagrada de los Sublimes;
ahora rechazas
todo lo que antes respetabas,
destruyes los vínculos
que tú mismo habías creado,
deshaces alegremente
el yugo celestial,
para que reine según su capricho
la pareja de mellizos culpables,
fruto rebelde de tu inconstancia!
¡Oh!, ¿por qué me lamento
por el matrimonio y el compromiso
si tú los has destruido de entrada?
A tu fiel esposa
siempre has engañado,
sea en los valles
o en las alturas,
acechaba
tu mirada lasciva
cómo ganar el placer del cambio,
y herías mi corazón entre burlas.
Con ánimo triste
tuve que soportar
que fueras al combate
con las terribles vírgenes
que un amor insensato
te llevó a engendrar:
entonces aún temías a tu mujer,
y pusiste a la hueste de las valquírias
y a la misma Brünnhilde,
la novia de tu deseo,
bajo la obediencia de tu Senyora.
Pero después,
como te gustaban nombres nuevos,
como Wälse, “El lobo”,
erraste por los bosques.
Entonces caíste
en la infamia más abyecta,
engendrando una pareja
de vulgares humanos.
Ahora lanzas a tu mujer,
a los pies de esta jauría.
¡Pues no te contengas!
¡Termina tu obra!
¡Que pisen a tu esposa traicionada!